Dreiröhren-Kleinsuper zum Selberbauen
Ein komplettes Bastelbuch aus dem Jahr 1947



Vorwort

In zahlreichen Bastlerkreisen wird die Frage nach einem leistungsfähigen und trennscharfen Empfangsgerät täglich dringender, da sich besonders in Berlin die Empfangsverhällnisse für den bisher am meisten gebauten Einkreiser immer schwieriger gestalten, durch die Inbetriebnahme mehrerer alliierter Sender in den einzelnen Sektoren.


In der nachstehenden Bauanleitung wird dem Bastler ein Gerät in die Hand gegeben, das auch dem weniger erfahrenen Bastler keine Schwierigkeiten beim Zusammenbau machen wird und bei geringstem Schaltungsaufwand eine große Trennschärfe und Empfindlichkeit aufweist.
In der Wahl der Röhren ist dem Bastler keine Beschränkung auferlegt, fast alle Röhren der A-, C-, E-, U-, V- und viele Röhren der Zahlenreihen, sowie eine große Anzahl von Spezialröhren sind verwendbar.
Die verwendeten Einzelteile sind z. Zt. in fast allen Berliner Radiohandelsgeschäften greifbar.
Ing. R. Grüneberg
Berlin, im Januar 1947

Malinka-Schaltung, 
252 kByte
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Einzelteilliste

Symbol Dimension Gegenstand
C1 2 000 pF Rollkondensator 1500 V~
C2, C19 5 000 pF Rollkondensator 1500 V~
C3, C9, C11, C12, C14 200 pF Calitkondensator (Keramik-Kond.)
C4, C5 2 x 500 pF Drehkondensator
C6, C8 0,05 bis 0,25 F Rollkondensator
C7, C13 50 pF Calitkondensator
C10 500 pF Calitkondensator
C15 0,25 bis 1 F Rollkondensator
C16 1 bis 4 F Rollkondensator
C17 200 pF Rollkondensator
C18 20 000 pF Rollkondensator
C20 25 bis 100 F Elektrolytkond. 20-30V
C21 10 000 pF Rollkondensator 1500 V~
C22 4 32 F Elektrolytkond. 275 V
C23 8 32 F Elektrolytkond. 275 V
R1 200 Ohm Watt Widerstand
R2 20 k 30k Potentiometer
R3 100 Ohm Watt Widerstand
R4, R11 50k Watt Widerstand
R5, R6 30k Watt Widerstand
R7, R9, R12 1 M Watt Widerstand
R8, R13 10k Watt Widerstand
R10 100k Watt Widerstand
R14 - siehe Anmerkung 1)
R15 - siehe Anmerkung 2)
R16 2 M Watt Widerstand
T1, T2, T3 ca. 40 pF Trimmer
T4, T5 ca. 80 pF Trimmer
Si 0,5 A. Sicherung
SK Skalenlampe 0,1 bis 0,2 A. (je nach Röhrensatz)
L1 bis L14 9 Vogtspulenkörper Wicklung - siehe Wickelliste
DR Drossel 200 750 Ohm - ca. 10 H
Gl 30 60 mA Selengleichrichter - s.Anmerkung 1)
La Lautsprecher

Schaltungsbeschreibung

Die vorstehende Schaltung zeigt einen Dreiröhren-Vierkreissuper mit drei Wellenbereichen in Allstromausführung, sowie ein Wechselstromnetzteil für die Wechselstromausführung.
Die Antennenspannung wird über die Antennenspule auf den Gitterkreis übertragen und dem Steuergitter der Mischröhre aufgedrückt. Der Triodenteil der Mischröhre arbeitet als Oszillator auf Kurzwelle mit induktiver Rückkopplung auf Mittel- und Langwelle in kapazitiver Dreipunktschaltung.
Die Stellungen des Wellenschalters sind aus dem Schalterdiagramm des Schaltbildes ersichtlich. Durch Überlagerung der Eingangs- und Oszillatorfrequenz in der Mischröhre an der Anode der Mischröhre die sogenannte Zwischenfrequenz.
An der Anode der Mischröhre liegt der Primärkreis des Zwischenfrequenzbandfilters, an dem Steuergitter der nachfolgenden Röhre, die als Gittergleichrichter geschaltet ist, der Sekundärkreis. Von der Anode der Röhre 2 erfolgt eine Entdämpfung des ZF-,Bandfilters über die Wicklung L 14 und den Kapazitäten C13 und T 5, die wesentlich zur Trennschärfe- und Empfindlichkeitserhöhung beiträgt. Die an der Anode der Röhre 2 auftretende Niederfrequenz gelangt über R 8, C18 und R13 zum Steuergitter der Lautsprecherröhre. Bei Verwendung stärkerer Endröhren wie z. B. CL 4, CL 6 kann der gestrichelt eingezeichnete Widerstand R16 eingebaut werden, da durch die dann einsetzende Gegenkopplung eine bessere Baßbetonung erfolgt. Die Lautstärkenregelung erfolgt durch das Potentiometer in der Kathode der Mischröhre. Hierdurch werden Übersteuerungen bei starken Sendern vermieden, da der Apparat keine Regelautomatik besitzt.


Als Mischröhre (Röhre 1) wird eine Triode-Hexode verwendet, doch können hierfür auch, wie aus der nachstehenden Übersichtstabelle für die Röhrenbestückung hervorgeht, mit dem gleichen Erfolg eine HF Pentode bzw. eine Hexode und eine als Triode geschaltete Pentode bzw. eine Triode verwendet werden. Bild 3 und 4 zeigen das Schaltschema hierfür.


Bild 5 zeigt den zweckmäßigen Aufbau einer RV 12 P 2001 und einer RV 12 P 2000 auf einen Stahlröhrenfuß als Ersatz für die Mischröhre.


Alle weiteren Möglichkeiten für die Röhrenbestückung sind der Übersichtstabelle zu entnehmen. Für die Wechselstromausführung sind keine weiteren Röhrentypen angegeben. Der Bastler wird an Hand seiner Röhrentabellen leicht herausfinden, welche zusätzlichen Röhren für Wechselstrombetrieb noch geeignet sind.

Übersichtstabelle für die Röhrenbestückung in Allstromausführung

Röhre 1

Röhre 2

Röhre 3

ECH 1

CF 1

CBL 1

CCH 1

CF 2

CBL 6

CCH 2

CF 3

CL 1

ECH 3

CF 7

CL 2

ECH 11

EF 5

CL 4

UCH 4

EF 6

CL 6

UCH 11

EF 9

EL 2

UCH 21

EBF 2

1823 d

CH 1 + CF 7 (CC 2)

EBF 11

UBL 1

CF 3 + CF 7 (CC 2)

EF 11

UBL 21

EF 9 + EF 5 / 6

EF 12

VL 1

EF 13 + EF 12

EF 13

VL 4

UF 9 + UF 9

UF 9

RV 12 P 2000

VF 3 + VF 7

UF 11

RV 12 P 2001

EH 2 + EF 5 / 6 / 12

UBF 11

RV 12 P 3000

RV 12 H 300 + RV 12 P 2000

NF 2

RV 12 P 4000

RV 12 P 2001 + RV 12 P 2000

VF 3

RL 12 T 2

RV 12 P 2001 + RV 12 P 4000

VF 7

LV 1

u.s.w.

CH 1

u.s.w.

EH 2

RV 12 H 300

RV 12 P 2000

RV 12 P 2001

RV 12 P 3000

RV 12 P 4000

u.s.w.


Anmerkung 1)
Je nach verwendeter Endröhre ergibt sich Kathodenwiderstand R14 und Gleichrichter aus nachstehender Tabelle.

Verwendete Endröhre R 14 (Ohm) Gl (mA)
CBL 1, CL 4 190 60
CBL 6, CL 6 170 60
CL 1, EL 2, 1823 d 500 60
CL 2 400 60
RV 12 P 3000, LV 1 110 30
RV 12 T 2 1200 30
RV 12 P 2000 500 30

Bei anderen Endröhren als in der Tabelle angegeben, sind entsprechende Kathodenwiderstände zu verwenden.

Anmerkung 2)
Der Heizwiderstand R 15 ergibt je nach dem verwendeten Röhrensatz:

Beispiel 1:

Röhre Verwendeter Röhrensatz Heizspannung Heizstrom
1 ECH 11 6,3 V 0,2 A
2 EF 12 6,3 V 0,2 A
3 RV 12 P 3000 bzw. LV 1 12,6 V 0,21 A

Skalenlampe

10 V 0,2 A

Summe der Heizspannungen 35,2 V ca. 35 Volt


Netzspannung: 220 V

Durch Widerstand R 15 zu vernichtende Spannung 220 35 = 185V
Nach dem Ohm'schen Gesetz wird

R 15= U / J = 185 / 0,21 = 882 W ca. 880 W

Hierbei werden Röhre 1 u. 2 mit einem um 5% höheren Heizstrom betrieben.
Zweckmäßig wird daher parallel zu den Heizfäden von Röhre 1 u. 2 ein
Widerstand gelegt:

Größe des Nebenwiderstandes: R = 0,01 / 6,3 = 630 W

Den Heizkreis nach Beispiel 1 zeigt das folgende Bild.


Beispiel2:

Röhre Verwendeter Röhrensatz Heizspannung Heizstrom
1 RV 12 P 2001 + RV 12 P 2000 25,2 V 0,075 A
2 RV 12 P 2000 12,6 V 0,075 A
3 RL 12 T 2 12,6 V 0,17 A

Skalenlampe

10 V 0,2 A

Sume der Heizspannung 60,4 Volt ca. 60 Volt


Netzspannung: 220 V

Durch Widerstand R 15 zu vernichtende Spannung 220 60 = 160V
Nach dem Ohm'schen Gesetz wird

R 15= U / J = 160 / 0,17 = 942 W ca. 940 W

Die Skalenlampe erhält hier nur einen Strom von 170 mA, was aber praktisch bedeutungslos ist.
Parallel zu den Heizfäden der Vorröhren müssen Nebenwiderstände gelegt werden, da die Vorröhren einen Heizstrom von 75 mA haben.

Größe des Nebenwiderstandes: R = 12,6 / 0,095 = ca. 133 W

Den Heizkreis nach Beispiel 2 zeigt das nächste Bild.


Die. Belastung des Nebenwiderstandes ergibt sich aus Spannung am Widerstand mal Strom, also

N Watt = U x I = 12,6 x 0,095 = 1,2 Watt
Gewählt werden 2W-Widerstände

Die Belastung des Heizwiderstandes ergibt sich zu

N Watt = U x I = 160 x 0,017 = 27,2 ca 28 Watt

Diese beiden Berechnungsbeispiele mögen genügen, dem Bastler auch bei allen anderen Röhrenkombinationen stets die richtigen Widerstände finden zu lassen.

Der Aufbau

Der Aufbau des Kleinsupers geht aus den bereits gezeigten Aufnahmen sowie den beiden folgenden hervor.


Die folgende Maßskizze vom Alu- oder Zinkblech-Chasis zeigt die hauptsächlichsten Bohrungen.
Hierbei ist zu bemerken, daß das Chassis keinesfalls aus Eisenblech zu fertigen ist.
Da sämtliche Spulen unanbeschirmt unterhalb des Chassis angeordnet sind, würden sich erhebliche Dämpfungen bei Verwendung von Eisenblech einstellen und die Leistung würde stark zurückgehen.








Die Spulenwicklung

Für die Herstellung der Spulensätze ist die überall im Handel erhältliche
Vogtspule verwendet worden (Bild 16). Es sind insgesamt 9 Vogtspulen-
körper erforderlich.


Die Windungszahlen aus der Wickeltabelle müssen genauestens eingehalten werden und die Wicklung ist sorgfältigst auszuführen. Alle Wicklungen werden im gleichen Windungssinn ausgeführt.

Werkstattwink:

Das Blankmachen der HF-Litze geschieht zweckmäßig folgendermaßen:
Ein Fingerhut wird mit Spiritus gefüllt und angezündet. In diese kleine Flamme wird das Spulenende der HF-Litze gehalten, bis das Spulenende hellrot leuchtet. In diesem Augenblick wird das Spulenende durch die Flamme hindurch in den Spiritus getaucht und sofort herausgezogen. Der Erfolg ist dann ein tadelloses blankes Litzenende. Die auf diese Weise blankgemachte HF-Litze muß nun sorgfältig verzinnt werden.

Wickeltabelle

Spulenart Welle Wicklung Windungen Kammer Litze bzw. Volldraht
ZF-Sperre 468 kHz L1 4x35 14 20x0,05
KW-Vorkreis Kurz L2, L3 5, 3x3 1, 2-4 0,15LS, 0,6LS
MW-Vorkreis Mittel L4, L5 30, 3x34 1, 2-4 0,1LS, 20x0,05
LW-Vorkreis Lang L6, L7 120, 3x112 1, 2-4 0,1LS, 3x0,07
KW-Oszillator Kurz L8, L9 8, 3x3 1, 2-4 0,15LS, 0,6LS
MW-Oszillator Mittel L10 4x19 1-4 0,15LS
LW-Oszillator Lang L11 4x45 1-4 0,15LS
Bdf. ZF 468 kHz L12 4x45 1-4 20x0,05
Bdf. ZF 468 kHz L13, L14 4x45, 4x5 1-4 20x0,05, 0,1LS

Inbetriebnahme und Abgleich

Nachdem das Gerät sauber montiert und geschaltet ist, soll nun die Inbetriebnahme vorsichgehen. In den Heizkreis wird ein Strommesser geschaltet, Meßbereich (300 mA) und der Heizstrom entsprechend der Röhrenbestückung an der Abgriffschelle des Heizwiderstandes unter Kontrolle der Netzspannung eingestellt. Nachdem der Bastler sich überzeugt hat, daß die Niederfrequenzverstärkung in Ordnung ist (Gitter von Röhre 2 berühren), werden alle Abgleichkerne halb eingedreht. Es soll hier nur der Fall betrachtet werden, wo der Bastler über keinen Meßsender verfügt, was ja in den meisten Fällen der Fall sein wird.
Nachdem die Antenne gesteckt und der Lautstärkenregler autgedreht wurde, wird der Rückkopplungstrimmer vom Bdf. (Bandfilter) soweit eingedreht, bis die Rückkopplungsschwingungen einsetzen, was sich durch Knacken bemerkbar macht.
In dieser Stellung wird der Trimmer zunächst belassen. Auf der Mittelwelle wird nun die Abstimmung langsam durchgedreht. Ist alles ordnungsgemäß ausgeführt worden, dann müssen schon einige Sender einfallen, zumindest ein paar lokale Sender. Jetzt wird mit der Abstimmung auf einen Sender eingestellt und der Lautstärkenregler auf kleinste Lautstärke. Da die Rückkopplung der Zwischenfrequenz von der ersten Einstellung her noch schwingt, pfeift der Sender ein. Der Trimmer wird deshalb soweit zurückgedreht, bis die Schwingungen gerade aussetzen. Primär- und Sekundärkreis des ZF Bandfilters werden nun auf größte Lautstärke nachgestellt, wobei der Lautstärkenregler ständig zurückzudrehen ist, damit man die Lautstärkenzunahme auch deutlich hört, evtl. ist die Antenne zu verkleinern. Zu beachten ist, daß der gesamte Abgleich nicht mit einem Metallschraubenzieher oder -stab erfolgen darf, sondern stets mit einem Isolierstab (Pertinax oder Hartgummi), da sonst eine dauernde Verstimmung auftritt.
Setzen die Rückkopplungsschwingungen beim Abgleich des Bandfilters ein, so ist der Trimmer etwas zurückzudrehen, aber stets auf größte Lautstärke einzustellen. Das Filter ist dann genau abgeglichen, wenn eine Rechts- oder Linksdrehung des Abgleichkernes vom Primär- oder Sekundärkreis die Rückkopplung zum Einsatz bringt. Die genaue Abgleichung des Filters ist auch für den weniger geübten Bastler leicht, da nur Kerne auf größte Lautstärke eingestellt werden, welches wechselseitig erfolgt.
Der Trimmer muß nundicht vor dem Schwingungseinsatz stehen, eine Drehung an den Kernen muß den Rückkopplungseinsatz zur Folge haben. Da das Bandfilter ohne Meßsender abgeglichen wurde, kann es nicht mit 468 kHz übereinstimmen. Es ist aber an sich belanglos, ob die Zwischenfrequenz 10 oder 15 kHz darüber oder darunter liegt. Tritt tatsächlich mal ein starker ZF-Störer auf, kann der Bastler ja immer durch Verändern der ZF-Abstimmung ausweichen.

Nach dem Bandfilterabgleich erfolgt fetzt Abgleich und Eichung auf KURZ, MITTEL und LANG der Reihenfolge nach.

1. Wellenschalter auf KURZ, Skala auf 50 m Band einstellen, Abgleichkern vom Oszillator KW eindrehen bis ein KW-Sender ertönt. KW-Vor-Kreis auf größte Lautstärke einstellen, dann Kontrolle, ob KW-Sender Berlin, der auf 49,42 m sendet, innerhalb des 50 m Bandes liegt, sonst weitere Veränderung der Abgleichkerne wie beschrieben. Da im KW-Bereich keine Trimmer vorgesehen sind, ist damit der Abgleich auf Kurzwelle beendet.

2. Wellenschalter auf Mittelwelle schalten, Skala am besten auf 492 m stellen, und mit Osz. Abgleichkern auf den Rundfunksender im amerikanischen Sektor einstellen, der ja überall in Berlin gut zu empfangen
ist. Dann Abgleichkern-Vorkreis Mittelwelle auf größte Lautstärke einstellen. Lautstärkenregler stets zurückstellen, damit Maximum gut feststellbar ist. Hierauf auf 210 m (amerik. Sender) oder 225,6 m (engl. Sender in Berlin mit Hamburger Programm) Skala einstellen und mit Osz. Trimmer einstellen und mit Vorkreis C-Abgleich auf maximale Lautstärke trimmen. Diese Einstellungen mit L- und C-Abgleich sind mehrere Male wechselseitig zu wiederholen bis Eichpunkte und Gleichlauf stimmen. Auf Langwelle ist mit entsprechend gewählten Eichsendern ebenso zu verfahren. Es ist zweckmäßig eine Skala mit möglichst breiten Senderfeldern zu wählen, wie in den Mustergeräten des Verfassers damit auch die übrigen Sender einigermaßen innerhalb der Toleranzmarken liegen. Es muß hier vorläufig noch ein Kompromiß geschlossen werden, da es z. Zt. noch keine Drehkondensatoren mit passenden Skalen gibt.

Die Einstellung der ZF-Sperre geschieht folgendermaßen:
Wellenschalter auf MITTEL, Drehkondensator eingedreht, Oszillator am Stator des Drehkondensators kurz schließen. Kopfhörer am Lautsprecher anschließen, Antenne einstecken, Lautstärkenregler voll aufdrehen und L 1 auf Minimum der durchkommenden Störgeräusche einstellen.

Der gesamte hier beschriebene Abgleichvorgang soll nur als Notbehelf sein, um dem Bastler zu helfen, der keine andere Möglichkeit hat. Er soll beileibe nicht den Abgleichvorgang mit einem Meßsender ersetzen. Speziell in Berlin wird es viele Radiowerkstätten geben, die gern ein ordnungsgemäß aufgebautes Bastelgerät mit Hilfe ihrer meßtechnischen Einrichtungen abgleichen werden.

Viel Spass beim Nachbau ..

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