Das Röhrenprüfgerät vom Fernlehrinstitut 'Euratele'

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Die beiden folgenden Fotos zeigt das ältere Euratele-Modell. Das neuere Modell stelle ich weiter unten vor.





Dieses ältere Modell wurde offensichtlich nochmals modifiziert, das folgende Foto zeigt eine weitere Rückansicht.



Im folgenden PDF-File, welches Anleitung etc. beinhaltet, findet man 2 Schaltbilder. Das eine zeigt das italienische Original-Schaltbild (Euratele hatte die Rechte von den Italienern gekauft) und das im Euratele-Fernkurs veröffentlichte "deutsche Schaltbild".

Für an diesen Daten Interessierte habe ich hier einen Link auf eine PDF-Datei mit der Bedienungsanleitung / Handbuch / Röhrenprüfdaten zum Euratele-Röhrenprüfgerät - altes Modell - platziert (ca. 2,9 MByte !)

Wolfgang Siegmund schrieb mir folgendes zum alten Euratele-Modell:
Benötigt wird ein Messwerk 1 mA, 75 Ohm. (Meins hat 80 mV, 1,07 mA.)
Der maximale Strom, den das Gerät liefert, beträgt 60mA (gemessen beim "prüfen" einer 1N5401).
Die maximal verfügbare Leistung ist zwar nicht gro, nämlich 25V/300Ohm/2, also etwa 1 W, tritt nur unter sehr ungünstigen Umständen, und nur für kurze Zeit auf, bis der Finger auf dem roten Knopf müde wird. Bei filigranen Strukturen sollte man aber vorsichtig sein.
Das neue Euratele hat zu diesem Zweck eine spezielle Betriebsart mit grö&sserem Vorwiderstand.

Achim Fader sandte mir, wie im Forum angekündigt, seine Schaltung für das Messgerät des ersten (alten) Euratele - Prüfers. Achim schrieb dazu:
Beschreibung:
Das Bild "Euratele-Original" ist ein Ausschnitt der original Euratele-Messgeraetes aus den Schulungsunterlagen.


Aus der Schaltung gehen alle erforderlichen Werte hervor:

Das urspruenglich verwendete Drehspulmessgeraet hat einen Innenwiderstand von 50 Ohm bei 800 uA. Zusammen mit dem in Reihe geschalteten Widerstand von 40 Ohm, parallel zu den insgesamt 360 Ohm des Teilers, ergeben sich fuer den Bereich R.P: 1mA an 72 Ohm Mit diesen Daten wurde dann ein Strommesser entworfen, der moeglichst nahe an diese Daten kommt. Am einfachsten erschien mir nach mehreren Versuchen die Schaltung Bild "Euratele-Messgeraet". Die Idee zu dieser Schaltung stammt aus: Jean Puetz, Elektronik. Bei mir wird die Schaltung ueber 2 mal 4,5 Volt gespeist. Lt. Datenblatt des 741 kann man von +- 4,5 bis +- 15 Volt gehen.


Funktion:
Die Schaltung stellt einen einfachen "Differenzverstaerker" dar, der die unterschiedlichen Potentiale an den Eingaengen durch einen entsprechendne Kompensationsstrom am Ausgang wieder ins Gleichgewicht bringt.

Abgleich:
Mit dem 2,2 KOhm Poti wird das Ganze auf Nullpunkt abgeglichen. Mit den beiden anderen Potis kann man auf Endausschlag abgleichen. Dazu nimmt man am Besten einen Widerstand von einigen Kiloohm, ein entsprechendes Netzgeraet, und gleicht mit einem in Reihen geschalteten Strommesser auf gleiche Anzeigewerte ab.

Fazit:
Mit dem beschriebenen Messgeraet stimmen die in der Eurateleanleitung angegebenen Eichwerte ziemlich gut mit den Roehrenmesswerten ueberein. Bei anderen Versuchen war das eher eine ueble Schaetzerei...
Es koennen natuerlich alternativ auch die im Forum angebotenen 1 mA / 36 Ohm Drehspulmessgeraete angeschlossen werden, die dann in Reihe mit einem weiteren Widerstand, so dass in Summe besagte 72 Ohm an den Klemmen des Messgeraets anliegen.

Gruss, Achim

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Das folgende Foto zeigt die spätere, neuere Version dieses Röhrenprüfgerätes.



Das folgende Schaltbild sowie die Anleitung gehören zum neueren Modell.



Eine der Seiten aus der Bedienungsanleitung / dem Handbuch, welches ich als PDF-Datei zum Download anbiete. - Dieses Handbuch beinhaltet auch die Röhrenprüfdaten !


Die beiden folgenden Fotos zeigen das Original-Euratele-Vielfachmessgerät. Dieses konnte als Multimeter für die messbereiche Volt =/~, mA =/~ und für den Ohmbereich verwendet werden. - Gleichzeitig diente es als Anzeigeinstrument fü das Euratele-Röhrenprüfgerät.
Angeschlossen wurde es mit den Buchsen RP+ (rot) und der schwarzen -Buchse, die sowohl am alten wie am neuen Röhrenprüfgerät vorhanden waren. Dieses Vielfachmessgerät fand bei beiden, beim alten wie beim neuen, Röhrenprüfgerät Verwendung.





Wolfgang Siegmund, der mir einige dieser Fotos zusandte, zeichnete die folgenden Schaltbilder, es sind (noch) Handskizzen von Wolfgang. - Das erste zeigt die Beschaltung des Euratele-Multimeters.



Das folgende zeigt das Schaltbild des älteren Röhrenprüfgerätes.



Das nächste zeigt einen vom Wolfgang durchgeführten Umbau des Poties:



Durch diesen Potieumbau und der folgenden äußeren Beschaltung des Röhrenprüfgerätes mit einem einfachen Oszillographen können Röhrenkennlinien aufgenommen werden.


(Anfragen dazu können über das Forum an Wolfgang gestellt werden.)

Bedienungsanleitung / Handbuch zum Euratele-Röhrenprüfgerät - NEUES Modell

Aus einer Euratele-Veröffentlichung stammen die beiden folgenden Bilder. Das erste zeigt die mögliche Verdrahtung des Universal-Meßinstruments.


Joachim schreib mir dazu :
M. E. gehört dazu noch die (Teil-)Schaltung des Euratele-Vielfachmessers, da der 1mA- und 10mA-Bereich ja mit dem jeweiligen Innenwiderstand schwer kalkulierbar auf die Gesamtschaltung "einwirkt" (rechter Teil des Potis addiert sich zum Innenwiderstand und wird geshuntet vom linken Teil plus 130 Ohm).
Das Instrument selbst hat 75 A bei 1000 Ohm Innenwiderstand (lt. Schulungsunterlagen).
Die Schaltung ist übrigens ein Auszug der tatsächlichen, da ja Multimeter in Gänze etwas verworren sind ...
Zu diesem Thema hatte ich vor einiger Zeit einen eMail-Wechsel mit einem eBay-Ersteigerer nur des Grundgerätes. Er wollte ein 100 A Instrument mit 1000 Ohm benutzen, um die Skala auf 133% zu erweitern (irgendwo steht bei Euratele, die Mitte entspräche 50% - verbraucht). Tatsächlich besitze auch ich einige Röhren (NOS und gebraucht), die über den Anschlag hinaus wollen ...

Vom Joachim bekam ich auch nun die beiden folgenden Fotos seines Euratele-Prüfers:





Hinweis: Als Anzeigegerät diente das im gleichen Kurs gebaute Multimeter (Euratele - Universalmeßinstrument) mit 10K Ohm/V. Die Empfindlichkeiten des Models 264 war 10000 Ohm/V für Gleichstrom und 3160 Ohm/V für Wechselstrom.

Das folgende Bild zeigt die Euratele-Adapter.



Die auf dieser Seite gezeigten Euratele-Geräte wurden in Italien hergestellt. Sie wurden auch in Italien verkauft - natürlich nicht unter dem Namen Euratele - wozu auch. Euratele hatte sie für die Fernlehrgangs-Kursusteilnehmer umgelabelt.
Die beiden folgenden Fotos zeigen die italienischen Originale:





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