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Neue Projektberichte Röhren-Projekte TU-Berlin online (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von Henry Westphal ®, 21.02.2017, 20:25

Hallo Mc Klirr,

vielen Dank für diese interessante Betrachtung!

Grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, dass man die hohe lokale Gegenkopplung der Endstufe inden Verstärkern MCxxx gut dahingehend ausnutzen kann, bei einem geringen Ruhestrom die Übernahmeverzerrungen kleinhalten zu können. Ein geringer Ruhestrom heisst ja auch geringere Kosten im Netzteil bei gleichbleibender Ausgangsleistung.

Und die starke Gegenkopplung innerhalb dieses Verstärkers (Unity Coupling) merkt man aber so richtig: Der Klirr kommt durchaus in die Gegend dessen, in der sich auch viele Transistorverstärker befinden und liegt deutlich unter dem Klirr üblicher Röhrenverstärker.

Wir haben unseren Verstärker ja auch ausschliesslich auf das Kriterium "geringer Klirr" optimiert, da es ein Einzelstück ist und nicht im Wettbewerb steht haben wir die Bauteilkosten nicht so als Kriterium genommen, wie man das bei einer marktbezogenen Produktentwicklung tun würde und Mc Intosh natürlich tun musste und auch sicher getan hat.

Unsere entscheidende Fragestellung bei dieser Entwicklung war: Wie klingt ein Röhrenverstärker, den wir auf Neutralität hin optimieren, also wenig Klirr und hohe Bandbreite, der sich messtechnisch nicht sehr von einem Halbleiterverstärker unterscheidet.

Tatsächlich klingt dieser Verstärker sehr kraftvoll und präzise. Er hat keinen "Röhrensound" und klingt eher neutral. Das Musikhören mit diesem Verstärker ist entspannt und macht richtig Freude. Man hört so ziemlich alles, was auf der Aufnahme drauf ist, der Verstärker fügt aber auch nichts hinzu.

Mich hat bei diesem Verstärker besonders die Kombination der klassischen Mc-Intosh-Schaltung mit dem erst in der jüngeren Zeit entwickelten Ringkern-Ausgangsübertrager von Vanderveen gereizt. Und dieser Übertrager ist richtig gut !!!. Man erhält eine weit höhere Bandbreite als mit einem "normalen" Übertrager. Ohne weitere Änderungen an der Verstärkerschaltung schwingt der Verstärker kräftig. Wenn man dann aber das Zeitverhalten der Verstärkerschaltung anpasst (Eingangsstufe muss deutlich schneller werden) bekommtr man einen stabilen Betrieb mit hoher Bandbreite oder wenn man will die gleiche Bandbreite wie vorher, aber mit deutlich mehr Gegenkopplung.

Also, richtig, richtig interessant, was da so alles geht.

Viele Grüße

Henry
 

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