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Neue Projektberichte Röhren-Projekte TU-Berlin online (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von McKlirr ®, 23.02.2017, 17:31

FunkerWas macht C7 und C9. Ersterer hat 12pF letzterer 1,5pF ??!! hier langt doch wohl schon die Leitungskapazität.
Was bewirkt das Netzwerk C5, C6 R7, 8 und 10, das es irgendwas anpasst ist klar. Auf welcher Basis ist es berchnet worden. Wahrscheinlich ist C7 auch noch Bestandteil desselben.

Hallo Wolfgang,
ich habe früher mal einen konventionellen PP-Gegentaktverstärker aufgebaut. Dessen Ausgangsübertrager besaß eine eigene Wicklung mit Mittelanzapfung für eine symmetrische Gegenkopplung in die Spannungsverstärker vor den Treibern. Das funktionierte und klang ansteuerabhängig !! soweit auch ganz gut. Die oszillografierte Ausgangsspannung zeigte, je nach Aussteuerungsgrad (bis 25% sauber / ab 26% Schwingungspakete im Signal / ab 70% wieder sauberes Signal), immer reproduzierbar hochfrequente Sinusschwingungen um 200KHz. Ich habe sehr viel probiert und versucht um die Sache in den Griff zu bekommen. Neben UKW-Schutzdrosseln in den Anoden und Schirmgitterstromkreisen gehörten Kondensatoren wie c7 und C9 dazu, aber auch ein Zobelglied am Ausgangsübertrager über die Primärwicklung und in jeder Halbwelle vom Anodenanschluss zur Ultralineranzapfung (also insgesamt 3 Zobelglieder). Danach funktionierte es. Ich gehe also auch beim MC3500 davon aus, dass C7 und C9 zur hochfrequenten Schwingungsunterdrückung dienen, natürlich in Gesamtheit mit den weiteren Schaltungsvorkehrungen dazu.

Wie sich jene von Dir erwähnten C5, C6, R7, 8 und 10 berechnen lassen könnten erschließt sich mir bisher nicht. Vielleicht dann, wenn ich wüsste in welcher Frequenz der Verstärker gerne schwingt? Bei meinem oben beschriebenen Problem parasitärer Schwingungen bin ich durch emphirisches Ermitteln "am lebenden Objekt" zum Ziel gekommen.

Weiterhin habe ich mir mal den Schaltplan der MC2000 angeschaut. Dort sehe ich neben den obligatorischen Drosseln L1-L4 "nur" ein Zobelglied (C17 mit R46) zur Kompensation. Wäre das gegebenenfalls ein Indiz dafür, dass die Schaltung der MC2000 prinzipiell unanfälliger für hochfrequentes schwingen wäre?


Beste Grüße
McKlirr
 

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