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Umkehrung des elektrodynamischen Lautsprechers (Erregerstrom durch Schwingspule, NF durch Feldspule) möglich? (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von Poströhre ®, 06.03.2017, 20:43

Hallo Röhrengemeinde,

auf den AÜ zu verzichten versuchte man auch in der Röhrenära. Mit den eisenlosen Philips-Endstufen mit 2 x EL86 konnte man zwei dynamische 800 Ohm-Lautsprecher in Serie betreiben, deren Schwingspulen aber eine höhere Ausfallquote aufwiesen als die Niederohm-Pendants.
Freischwinger-Lautsprecher erreichten wegen der feststehenden Spule leicht bewickelbar mehrere kOhm Impedanz, hatten aber von der Klangqualität her keine Chance.

Apropos feststehende Spule. Das ist ja der springende Punkt. Sie darf schwer, volumiös und mit starren Zuleitungsdrähten ausgestattet sein.

Wenn bei einem elektrodynamischen Lautsprecher die hoch-induktive Feldwicklung umgepolt wird, ändert sich ja auch die Kraftwirkung auf die stromdurchflossene Schwingspule. Also warum nicht einfach die Schwingspule mit einem konstanten Erreger-Gleichstrom bestromen und in die Feldwicklung die Anodenströme einer Gegentakt-Endstufe schicken? Die Schwingspule darf für diesen Zweck sogar so niederohmig gestaltet werden, daß sie sogar für Halbleiter-Endstufen unpraktikabel wird. 5 Windungen aus Aluband mit hitzefester Harzmasse verbacken, 0,5 Ohm, kein Problem.

Der Kern des Topfmagneten muß freilich geblecht oder aus Ferrit sein, da er ja zu 100% mit dem NF-Wechselfeld beaufschlagt wird.

Wäre das wirklich so machbar oder habe ich einen Denkfehler?
 

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