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In Memoriam Hack Hack, Wegberg on Air ! (Tech Talk: sonstiges)

verfasst von Kurt Schenk ® Homepage E-Mail, Niederrhein, 12.03.2017, 01:37

radio-volkerServus,
Ja, das hat mich auch immer überrascht, der Wandler arbeitet sehr effizient,
bei vor allem niedriger Frequenz und mit ganz normalen Netztrafos, da muss man keine Klimmzüge mit Schalenkernen usw. machen. Ich habe hier kleine Batterieröhrenradios, da arbeiten die für die Anode mit den AC188k sehr gut und werden auch nicht warm, die Kühlblöckchen reichen bei 6V Akku, teilweise sogar schon mit 4,8V Akkus reicht die Ua Spannung aus.
Das Originalschaltbild hat ein Autobastler entwickelt, der in einem US-car das Röhrenradio hatte, der Zerhacker war hinüber und er hat den Prototyp mit 2 Stück 2N3055(ohne grosse Kühlung)gebaut für 50Hz Frequenz.
Diesen ganzen Mosfet Kram oder Chip Wandler Kram braucht man absolut nicht, Polarität umkehren ind es gehen sowohl PNP als auch NPN Transistoren. Selbst deine alten TeKaDe funktionieren ja sehr gut, bei mir diese ganzen GD Typen.
Gruss, Volker

Gute Nacht, Volker,

für einen Gegentaktwandler brauche ich kein Know-how aus den USA, weil ich mich als Deutscher schon von jeher auf Siemens verlassen kann, benötige also keine Bastelamerikaner.

Den folgenden Beitrag vom 01.03.2003, der im alten Forum (= Archiv) platziert wurde, wiederhole ich hier für die nicht registrierten Leser:

Bei der unten abgebildeten Schaltung handelt es sich um einen
selbst anlaufenden Gegentakt-Gleichspannungswandler, der sich sowohl mit
herkömmlichen Trafoblechen als auch mit Ferritschalenkernen aufbauen lässt.

Es galt in den 60ern, unterwegs im Urlaub einen Philips Trockenrasierer aus der
6-Volt-Kfz-Batterie des VW Käfer zu versorgen. Für diesen Zweck wurden dann von
mir etliche Exemplare gebaut, allerdings nur mit Eisenblechen und AD 103 und
ausgelegt auf 50 Hz. Für die PNP-Transistoren setzt man in der heutigen Zeit
NPN-Typen ein, die Polarität der Schaltung und die der Elkos werden einfach
gewechselt. Die Windungszahl der 220-V-Sekundärwicklung ist auf 230 V
umzurechnen. Die Ausgangsspannung ist lastabhängig und sackt bei voller
Belastung leicht in den Keller.

Ein wenig später diente dieser Wandler als Grundstock für eine Thyristorzündung,
die damals ganz groß in Mode kam.

Die beiden abgebildeten Seiten mit den von Siemens empfohlenen Wickeldaten
stammen aus dem unten angeführten Buch. Dieses Standardwerk vermittelt
Grundlagenwissen über die Anfänge der Halbleitertechnik und wird von mir
wärmstens empfohlen. Es gehört einfach mit in den Bücherschrank.

MfG
Kurt Schenk

Quelle: Transistor-Schaltungstechnik, Herbert Lennartz und Werner Taeger,
1963/64, Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik GmbH, Berlin-Borsigwalde

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Weniger trinken, weniger rauchen,
öfter mal ein Büchlein kaufen!

 

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