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LCR T4 ESR Tester TE461 (Small Talk: Off Topic)

verfasst von radio-volker ® Homepage E-Mail, Trentino (TN), 18.03.2017, 07:20

Servus,
Hier meine Erfahrungen:

Hier kurz die „Eigenheiten“:
- Si-Kleinsignaltransistoren werden sicher und richtig erkannt, bei einigen Darlingtons (MPSA13 z.B.) wurde aber ein JFET mit geringer Steilheit erkannt.

SI und GE Transistoren misst es gut bis AD, das haben Vergleichsmessungen bei meinem Freund bewiesen,ebenso

Si und GE Dioden misst es gut, nicht wie du es beschreibst.[/i
]

- Einige Ge-Transistoren zeigen ein sehr hohes ß (~300) mit niedriger Ube (~100mV).
- Ge-Dioden OA91 ergaben eine Schwellspannung von fast 800mV, nur 20-30mV unter einer auch gemessenen OA202, also Si. Mit einem Multimeter lagen die OA91 aber bei <300mV. Andere Ge-Dioden waren im „Normalbereich“.
- Bei JFETs werden D und S aufgrund des symmetrischen Aufbaus nicht immer richtig zugeordnet.

[i]Kann ich nichts zu sagen, habe keine FETS und JFETS.


- HV-Leistungstransitoren (BU608) ließen sich nicht messen, hier zeigte das Gerät nur 2 Dioden an.

Werden bei mir problemlos ud korrekt erkannt.

- Leistungsdarlingtons TIP140/TIP145 wurden nicht erkannt, stattdessen wurden npn/pnp BJTs angezeigt mit einem ß um 50 und einer Ube von 600-900mV (2+2 Transistoren).

[i]Werden geflissentlich erkannt[/i].

- Thyristoren/Triacs wurden korrekt erkannt, ich hatte da Typen mit bis zu 6A. Über 12A ging nicht mehr.

Nein, mein Gerät erkennt keine Thyristoren und Triacs

- Widerstände waren ok, selbst unter 1 Ohm noch akzeptabel. > 100Ohm lag die Genauigkeit bei geschätzten 1%.

Unter 1 OHM misst es totalen Mist, bis 50 M aber genau (1%).

- Kondensatoren waren auch gut zu messen, unter 50pF geht, wenn das Gerät gut kalibriert wird kann man auch 10pF (10 % Genauigkeit) noch messen, darunter wird es ungenau.

Vergleichsmessungen ergaben, das das Gerät unter 10pf bei ca. 5% Fehler liegt.


- ESR geht gut, nur wird nicht mit 100kHz Sinus gemessen. Dementsprechend weichen die Werte erheblich ab. Eine Aussage ist trotzdem möglich, bestimmt nicht schlechter als mit 100kHz Sinus, der Ausfall manifestiert sich ja auch nicht bei 100kHz!


Elkos misst es sehr gut, das zeigten auch Vergleichsmessungen.



- Dann habe ich einfach mal ein TL431 gemessen. Er wurde als npn-BJT mit einem ß um 1 (je nach Exemplar) angezeigt….

Habe keine TL431 (was ist das, brauche ich das?), kann ich also nichts zu sagen.

Man kann das Ding also einsetzen, aber das Risiko auch mal total daneben zu liegen ist nicht klein.


Für mich ist wichtig, anderes interessiert mich nicht:
Widerstände, Kondensatoren, Elkos, Kleinsignaltransistoren, Dioden und alte Germaniumtransistoren bis AD161/162.
Mit diesen Argumenten bin ich ins Testlabor an der Uni Trient gegangen, Fachbereich Elektronik, und wir haben dort fast 2 Stunden lang gemessen und verglichen. Das passte sehr gut von den Ergebnissen.


Edit: Mein Gerät misst auch keine Induktivitäten, die werden nur als Widerstände angezeigt, es misst auch keine Dreibeiner und keine Z-Dioeden über 4,5V und wie gesagt: es misst keine Thyristoren und Triacs.
Das hängt wohl von der eingespielten Software ab, denke ich mal.
Ich kann bei meinem Gerät wohl auch keine andere Software einspielen


Von daher gesehen, waren die 10 Euro gut angelegt und für den Basteleinsatz bestens geeignet.

Gruss, Volker

---
http://Luxkalif.de.tl

Bitte täglich das warme Wasser neu erfinden!

 

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