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Fragen zu Ausgangsübertragern (Tech Talk: sonstiges)

verfasst von Joker ® E-Mail, 02.06.2017, 05:26

AndreasS
Kern und Masse sind etwas Verschiedenes (der Kern kann ja auch isoliert sein).

Hallo Andreas!
Stimmt, hast recht. Und der Kern ist ja Größenordnungen weiter von der Wicklung entfernt als andere Wicklungen. Spielt also nur eine untergeordnete Rolle.

AndreasS
Erheblicher für die parasitären Kapazitäten sind Schirme zwischen Primär- und Sekundärwicklung, welche auf Massepotential liegen.

Das finde ich nachvollziehbar. Dieser Effekt wird ja auch in Reinhöfers Netztrafos zur HF-Schirmung verwendet. Da ist das ja erwünscht. Tolle Trafos übrigens.

Dennoch: Auch wenn die gesamte Länge einer einzelnen Wicklung weniger zu ihrer parasitären Kapazität beiträgt als ihr Aufbau (einzelne Lage ist vermutlich besser als mehrere Lagen usw) so bleibt die Frage ungeklärt, warum man den (wenn auch kleinen) Effekt der größeren Kapazität ggü benachbarten Wicklungen in Kauf nimmt durch die Verwendung als äußerste Lage. Möglicherweise, weil es nur einen Nachbarn gibt? Noch weiter außen ist ja Luft. Das wäre eine Erklärung.

Ich kann mir die kapazitiven Einflüsse der Wicklungen ganz gut bildlich vorstellen, die induktiven aber nicht so ganz. Die Wicklungen sind ja über den Kern induktiv miteinander verkoppelt. Sind also Wicklungen, die innen liegen, besser verkoppelt als solche, die außen liegen? Wie sehr macht sich die Verkopplung über die Luft bei hohen Frequenzen bemerkbar? Ich meine damit zum Beispiel die unity coupled transformers a la McIntosh. Dort wird bifilar (beim mc 275, bis zu pentafilar beim 3500er) gewickelt und man erzielt quasi perfekte Verkopplung, offenbar unabhängig von der Entfernung zum Kern. Wie entsteht also die Streuinduktivität überhaupt?

Sind eine Menge Fragen, ich weiß. Ich stelle auch immer mehr fest, warum gute Übertrager gutes Geld kosten. Es steckt eben viel Know-how dahinter (und vom Eisen haben wir ja noch gar nicht gesprochen!). Aber ich will es auch verstehen! Vor allem wie die Fehler zustande kommen.
 

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