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Dynamisches Mikrofon: Rauschen vs. Impedanz ??? (Tech Talk: sonstiges)

verfasst von McCoy-Tyner ®, 12.06.2017, 21:02

Hallo Christian,
wenn wir von den Werten ausgehen, also grob 2 mV/Pa, und man eine "leise" Umgebung mit 35 dBspl annimmt, dann entspricht das einer Ruhe - Ausgangsspannung in der Größenordnung von 1 mV.
Wenn dagegen der Verstärker einen äquivalenten Rauscheingangswiderstand von 40 kΩ hat, so folgt daraus eine Rausch - Eingangsspannung am Verstärker von rechnerisch etwa 3.6 µV im Audioband, lass' es 4 µV sein.
Daher kannst Du ganz gut abschätzen, dass das elektrische Eingangsrauschen des Verstärkers im genannten Beispiel im Vergleich zum Eigenrauschen / Grundgeräusch des Schallfelds ziemlich vernachlässigbar sein dürfte. Selbst im reflexionsarmen Raum ist es sehr problematisch, unter 30 dBspl Schallpegel herunterzukommen.
Wenn das Funkelrauschen des Verstärkers im Tieffrequenten Bereich hinzukommt und man dafür nochmals einen Faktor 10 "draufrechnet", so sollte es noch immer unkritisch bleiben.
Neben dem elektrischen Rauschen der Schwingspule bleibt das rein mechanische Rauschen des Mikrophons, da der Realteil der mechanischen Membranimpedanz ebenfalls rauscht - wenn das Mikrophon stark gedämpft ist, so kann der einen ganz erheblichen Teil des Rauschens produzieren, das muss man dann je Einzelfall betrachten.
Wie Andreas schon ausgeführt hat - die meinetwegen 200 Ω Realteil der Schwingspule sind in der Gesamtbilanz vernachlässigbar.

Grüße




Dieter
 

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