Logo

Letzte 100 | FORENREGELN | Impressum | News/Termine

Knowhow | Pinnwand | Archiv | Röhrendaten1 | Röhrendaten2 | RSS Feed

FORUM

Forums-Ausgangsseite

log in | registrieren

zurueck zum Forum
Board-Ansicht  Mix-Ansicht

Koppelkondensatoren (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von mb ® E-Mail, Niederlande, 23.04.2008, 12:44

Hallo Reinhold,

ich bin der Ansicht, dass diese Idee von Diciol Unsinn ist - jedenfalls fuer Hifi-Verstaerker = bei Instrumentenverstaerkern (E-Gitarre, ...) kann das anders sein.

Ich tendiere dazu, CR-Koppelglieder (Hochpaesse) im Verstaerker so zu bemessen, dass deren Grenzfrequenz um ein oder anderthalb Groessenordnungen unter der untersten zu uebertragenden Frequenz liegt - und dann am Eingang bzw an einer Stelle im gegekoppelten Teil des Verstaerkers ueber einen Hochpass - oder ueber den vom Uebertrager im Signalweg gebildeten Hochpass - die untere Grenzfrequenz festzulegen - wenn man dann noch darauf achtet, dass alle Entkopplungsglieder in der Stromversorgung und an Roehrenkatoden lange Zeitkonstanten im Sekundenbereich haben, gibt es wenig Stabilitaetsprobleme im Tieftonbereich (motorboating) - Gegenkopplung wird einfacher, da man relativ problemlos das Nyquistkriterium einhalten kann...

Probleme kann hier eigentlich nur bei dauerhafter starker Uebersteuerung des Verstaerker bekommen, da dann Umladung der Kondensatoren und damit Zustopfen auftritt.

Da ein solcher Effekt hauptsaechlich bei Gitarrenverstaerkern auftritt, sollte man da eventuell die Diciol-Idee zur Anwendung bringen...

Gruss

Micha
===

---
What is worth dying for, is worth killing for...
(William Shakespeare, Richard III)

 

gesamter Thread:

zurueck zum Forum
Board-Ansicht  Mix-Ansicht
158163 Postings in 14388 Threads, 2618 registrierte User, 190 User online (0 reg., 190 Gäste)
FORUM | Kontakt
RSS Feed
powered by my little forum