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Rauschen... (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von McCoy-Tyner ®, 25.08.2011, 20:07

Hallo Frank,
ArcoletteHallo Dieter,
Bzgl. Steilheitserhöhung: Keinerlei Einwände meinerseits. Aber: das mehr an Steilheit - das bei Pentoden gleichbedeutend mit einem Mehr an Verstärkung ist - führt in Deiner Schaltung nicht zu einer Verbesserung des
wie zunächst gesagt, das war nicht der Plan gewesen. Es ging um die Ansage von Andreas, dass er mit den etwa 100V Restspannung an der Anode der Vorröhre unzufrieden ist. Was ich auch gut verstehen kann, da die von Gerd genutzte Vorröhre gut bis 50V herunter aussteuerbar ist.

ArcoletteNein, er ist eben nicht identisch ! Er ist bestenfalls betragsmäßig gleich, aber niemals identisch! Nochmals: selbst dann, wenn Du den
Du wirst aber nicht in Frage stellen, dass es sich bei den Transistoren jeweils um lineare Verstärker handelt, die im (zulässigen ...) Aussteuerbereich Proportionalität zwischen Eingang und Ausgang gewährleisten? So dass die statistisch unabhängigen Einganssignale Eigenrauschen und Stromverteilungsrauschen Anode - g2 auch voneinander unabhängig verstärkt werden?

Wenn das Eigenrauschen der Transistoren in der Schaltung größer ist als das Stromraumschen der Pentode, dann wird die Gesamtrauschleistung steigen, klar.

Nach wie vor ist das 100% korrelierte Rauschen des g2-Signals in dem Strom enthalten (was zwar möglicher Weise vom Eigenrauschen überdeckt sein mag, aber durchaus nicht "weg" ist) und wird anschließend wegen der Summation nicht mehr Teil des Anodenstroms sein.

Die Stromquellen sind lineare Systeme und verhalten sich auch so. Und das bedeutet, dass das zusätzliche Rauschen im Anodenstrom kein Stromverteilungsrauschen g2-Anode mehr ist.

In bezug auf das Stromverteilungsrauschen der Röhre muß sich daher die von mir vorgeschlagene Anordnung zu der viel einfacheren und auch hinsichtlich des Gesamtrauschens performanteren Anordnung "best Pentode" identisch verhalten.

Arcolette Oder anders: es gab immer wieder diesen netten Schaltungsvorschlag, in dem zwecks Rauschverminderung eines Verstärkers dessen Rauschen gemessen wird, dann mittels Rauschgenerator genau dieser Rauschwert erzeugt wird und
Siehe oben, der in den Stromquellen linear verstärkte Anteil des Stromverteilungsrauschens ist nicht unkorreliert und ist daher nach der Summation nicht mehr Teil des Anodenstroms.

Arcolette
In Endstufen ist die Spannungsfestigkeit problematisch, da der komplette Anodenspannungshub der Endröhre - der je nach Arbeitspunkt auch locker mal 800V und mehr betragen kann - am Stromquellen-Transistor liegt. Nun kann man
Darüber hatte ich auch nie gesprochen. Es ging um eine Vorstufe mit vergrößertem Aussteuerbereich bei Erhaltung des Steilheitsgewinns - nichts anderes. Genau das tut die Schaltung. Besser als die "best Pentode", wenn es um die Aussteuerbarkeit geht. Und bei einigen Milliampere g2-Strom und "normalen" Versorgungsspannungen bis 300V gibt es Transistoren für billiges Geld, die das können.

Mosfets sind IMHO eine schlechte Wahl, weil sie eine vergleichsweise hohe Eingangskapazität haben und damit für die Anwendung nicht geeignet sind.

Bis bald mal





Dieter
 

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