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Fragen zu Röhrenreparatur und Anzeigeröhren (Tech Talk: Röhrenthemen)

verfasst von SJK ® E-Mail, Essen, 24.02.2012, 10:28

Hallo Florian,

ich würde für die PWM mit einem OP und einem Transistor eine simple spannungsgesteuerte Stromquelle bauen.

Ich benutze diese Schaltung gern für Lüftersteuerungen und habe so etwas änhliches auch in der Ansteuerung für meinen Röhren-Synth.

Hab mal einen schnellen Schaltplan gekritzelt:
[image]

An den Ausgang deines PWM-Controllers (bei mir meistens ein ATmega8) hängst du einen simplen RC-Tiefpass. Dann hast du (idealerweise) den Mittelwert deiner PWM-Spannung auf dem Kondensator C1.

Der OpAmp ist gegengekoppelt, und da er seine Differenzspannung am Eingang (idealerweise) immer zu Null regelt, liegt am Widerstand R3 die gleiche Spannung an wie am Plus-Eingang.
Der Spannungsabfall an R3 ist proportional zum Strom, also kannst du mit dieser Schaltung den Strom durch R3 regeln und (unter Vernachlässigung des Basisstroms) damit auch den Strom durch die IN-9.

Der Strom ist proportional zur Eingangsspannung und zum PWM-Tastverhältnis.

Beispiel: Du brauchst 10mA zur Vollaussteuerung der IN-9 und wählst R3 z.B. zu 3,3kOhm, dann brauchst du eine Eingangsspannung von 3,3 Volt zur Vollaussteuerung der IN-9.

Die Formel ist Iout = R3 * Uein

Der Transistor muss natürlich entsprechend spannungsfest sein und die Verlustleistung abkönnen. Ein N-Kanal-MOSFET ist auch möglich. Der OpAmp sollte ein Rail-to-GND-Typ sein (z.B. LM324 oder LM358).

Fragen? :-)

Viel Spaß,
Gruß Sascha
 

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