Mini MW Oszillator
von Sebastian

Hier ein Vorschlag für einen einfachen und leicht aufzubauenden Mittelwellen-Oszillator. Der "Minisender" ist absolut Quarzstabil und von seiner Reichweite her sehr gering (< 10m), so dass es keinen Ärger mit der RegTP geben wird.

Anwendungsbereiche sind: - Abstimmarbeiten
- ZeitgemÄße Musik hören
- etc. etc.
Der Sender arbeitet auf 1 Mhz, d.h. er ist auf Mittelwelle sowohl auf 999 Khz als auch auf 1008 Khz hörbar. Als Antenne verwende ich einen alten Antennenstab aus einem CB-Gerät, man kann aber auch Blumenbindedraht verwenden. (Habe ich ausprobiert, geht gut (Reichweite besser)
Das hat den Vorteil, dass auch bei einer großen Radiosammlung jedes Radio in einem Raum diesen Sender empfangen kann, wenn man zum Beispiel eine Windung Draht unter dem Teppich oder hinter der Fußleiste verlegt.

Hier der Schaltplan:

Ich verwende für meinen Oszillator vier in Reihe gelegte 1,2 V Akkus, man kann natürlich auch ein Netzteil verwenden, es muss aber möglichst stabil sein - und da das ohne Transistorregelung nicht so richtig geht, nimmt man am besten gleich Akkus. Der Verbrauch ist mit 20 mA auch sehr gering, so dass dies kein Problem sein sollte.

Bauteile:
Hierzu sei angemerkt, dass ich keine Reklame für Reichelt Elektronik machen will, aber hier bekommt man diese Teile auf jeden Fall (vor allem den Quarzoszillator) und auch relativ günstig im Vergleich zu anderen.

Bauteil:
ArtNr. (Reichelt)
Preis ()
1 Mhz Quarzoszillator
OSZI 1,000000
1,90
1 NF übertrager 1:10
NFü 1:10
2,60
1 Cinchbuchse
CBP
0,16
1 Platine (z.B. Streifenraster) 100mmx100mm
H25SR100
0,82
1 Batteriehalter für 4 Mignonzellen AA
HALTER 4XUM3
0,20
1 Batterieclip (wird für Anschluss vom Batteriehalter gebraucht)
CLIP 9V
0,09

Zwischensumme
5,77
optional:


1x Kippschalter Print 1 polig
AS500APC
1,05
1x LED
LED 3MM GN
0,05
1x Vorwiderstand 170R
1/4W 160
0,10

Gesamt
6,97

Hier mal ein paar Fotos:


Links auf der Platine ist die Chinchbuchse zu sehen, weiter rechts der Quarz


Übrigens, der Oszillator muss nicht unbedingt in ein Metallgehäuse eingebaut werden, er funktioniert auch ohne und hat bei mir zumindest keine Störungen verursacht. Aber bitte an die Oberwellen denken, denn er schwingt ja bei 1 Mhz und ist auch bei 2,3 Mhz usw. noch zu hören. Am sichersten ist es aber, den Oszillator gleich in ein WeißblechgehÄuse einzubauen.

Wie schon gesagt, als Antenne verwendet man am besten einfachen Blumenbindedraht den man unter dem Teppich, hinter der Fußleiste oder so verlegt.

Als NF Quelle kann z.B. ein CD Player, Walkman o.. verwendet werden. Sie sollten aber möglichst Batteriebetrieben sein.
Gruß, Sebastian

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