Frederics und Lothars Detektorbau
zugesandt von Volker Nandelstädt


Volker Nandelstädt sandte mir schon vor längerer Zeit die Fotos des von seinem 8-jähren Neffen Frederic gebauten Detektorempfängers zu, sowie den (hier in dieser Seite im zweiten Teil vorgestellten) Schiebespulen-Detektorempfänger seines Freundes Lothar.
Schaltbilder wurden mir nicht mit zugesandt - jedoch ist dies, bei der Einfachheit der (in der Detektorseite etliche male vorgestellten) Schaltungen kaum erforderlich.

Zu Recht stolz sein kann Frederic auf seinen Empfänger!

Frederics Detektor mit Klopapierrolle
Eine Detektorbastelei mit Volker Nandelstädt aus Recklinghausen und seinem Enkel Frederic Nandelstädt aus Lippstadt (fast 9)

Frederic hat unter meiner Anleitung 0,4 mm lackierten Kupferdraht ganz selbständig auf eine Klopapierrolle (4 cm Durchmesser) gedreht und den Detektor dann auf eine kleine Holzplatte gelötet (Reißzwecken). Es hat ihm ziemlich viel Spaß gemacht.




Als Haltedeckel hat Frederic ein buntes Gesicht auf eine kleine Pappe gemalt, dito unten die Füße. Die Spule wird mittels 2 Gummibändern auf der Platte gehalten. Zur Erläuterung habe ich ihm die Schaltsymbole auf die Holzplatte gemalt.


Verwendet wurde die Schottkydiode BAT43. Ein kleiner Übertrager passt die niederohmige Hörkapsel aus einem alten Fernsprechapparat von der ehemaligen Deutschen Bundespost an. Dieser ist so laut, dass man, wenn man den Hörer in einen Porzellanteller legt, fast schon im ganzen Raum etwas Musik hört.


Lothars Detektor mit Schiebespule

Lothar Bergander aus Recklinghausen, vom Handwerk her begeisterter Dreher, Modellbauer und Elektrobastler, war so inspiriert von den Anregungen auf Jogis Detektorseite, dass er sofort mal einen Detektor nach seinen Vorstellungen gebaut hat. Natürlich wurde dabei auch seine Drehmaschine im Keller in Betrieb genommen.




Auf eines 8 cm starkes und 15 cm langes Abwasserkunststoffrohr wickelte er 0,8 mm lackierten Kupferdraht und alles wurde in einem soliden Holzständer eingebaut.
Oben hat er eine selbst gedrehte Führungsstange und eine Spindel, die über einen seitlichen Drehknopf bedient wird, eingebaut. Ein Federstahl mit Schraube greift dann die Wicklung auf der Spule ab.


Aus einem alten Dampfradio hat er sich einen großen Drehkondensator für den Schwingkreis besorgt. Im Antenneneingang hat er dann gleich mehrere Drehkondensatoren eingebunden (einer hätte vielleicht auch genügt) und zusätzlich noch einen Ferritstab zum Experimentieren vorgeschaltet.
Als Hörer dient eine Hörerkapsel eines alten Bundesposttelefon W 611, ein kleiner Übertrager passt diesen hochohmig an den Empfangsschwingkreis an. Verwendet wurde die Schottkydiode BAT43.


Ausgeschnittene Textteile aus der Rückwand des Dampfradios der Marke Kaiser wurden auf die Seitenwände geklebt und verleihen der Anlage einen nostalgischen Touch. Die Trennschärfe wird neben den Drehkondensatoren vor allem auch durch die Schiebespule erreicht.



Zurück zur Hauptseite