Die Röhrensender - Seite
- eine weitere Dokumentations-Seite der Röhren-Geschichte


Die (jüngeren) Amateurfunker sind heute meist nicht mehr in der Lage ihre Sender selbst zu bauen. Röhrentechnik - ein Fremdwort. Als veraltet, unmodern abgetan. Die heutigen Prüfungen, die ein Amateurfunker ablegen muß um seine Lizenz zum töt.. - pardon, zum senden zu erhalten, verlangen heutzutage weder das Wissen um diese (ver)alte(te) Technik, noch das Grundwissen dazu. Schaltungen lesen, geschweige eine Schaltung aufzubauen - Fehlanzeige.
Heute wird ausschließlich hochintegriertes Gerät, "Japan-Schrott" (sorry...) gekauft und verwendet.

Früher in den 20iger Jahren hatte man den Amateurfunkern die Kurzwellenbänder zugewiesen weil man ihn für kommerziell nicht verwendbar hielt.
Es ist das große Verdienst genau dieser "Amateur"-Funker, die Nutzbarkeit der Kurzwelle entdeckt zu haben, mit der Erforschung der Ausbreitungsbedingungen und der Feststellung, daß die Kurzwelle Weltumspannend nutzbar ist.
Es waren Amateurfunker, die ihre Geräte selbst gebaut haben, die diese Entdeckungen mit den selbstgebauten Geräten gemacht haben.
Aus diesem Grund soll diese Seite den Gedanken des Selbstbaus hochhalten und an die Historie erinnern.

Hier auf dieser Seite werde ich in loser Reihenfolge Schaltbilder und Beschreibungen für Sender (MW, KW, UKW) vorstellen.
Daß beim Nachbau eines solchen Senders die gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen genauestens einzuhalten sind, ist wohl obligatorisch.

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Diese Seite ist keine Bauanleitung für Einsteiger !

Basiswissen und Erfahrung im Aufbau von Röhrenschaltungen sollte man unbedingt mitbringen. In den meisten Röhrensendern wird mit hohen Spannungen bei hohen Strömen gearbeitet, was bei einer Berührung zum Tod führen kann !
Auch nach Abschalten der Netzspannung ist in den Kondensatoren noch genügend Energie vorhanden, um einen lebensgefährlichen Stromschlag zu bekommen.

Der Betreiber dieser Seite übernimmt keine Verantwortung für eventuelle Schäden, die durch den Aufbau oder Betrieb der Geräte entstehen.


Diese Seite dient ausschliesslich nur der Dokumentation. Ich lehne für Personen- und Sachschäden jegliche Verantwortung ab; dieses gilt auch für Folgekosten und -schäden, die bei Umsetzung der im folgenden beschriebenen Schaltungen und deren Inbetriebnahme entstehen können, unabhängig vom Besitz einer gültigen Sendelizenz.

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Ich persönlich habe keine Ahnung vom Senderbau.

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Ich habe auch keine Sende-Lizenz.

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Deshalb kann ich auch niemanden bei irgendwelchen Anfragen helfen, ich bitte das zu berücksichtigen.

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Hallo Senderbastler!
Da von manchem Interessenten Schwarzsenden als Kavaliersdelikt verniedlicht wird, lohnt sich ein Blick in entsprechende Paragraphen. Es handelt sich dabei um das Amateurfunkgesetz - AFuG 1997 mit entsprechenden Ergänzungen (Inkrafttreten: 1. Januar 2002), das mit saftigen Strafen, teilweise bis zu 10.000 Euro, winkt.

(Übrigens steht nirgendwo in diesen Unterlagen, daß der Besitz oder die Verbreitung von Senderbaubüchern oder Senderschaltungen verboten sind, wohl aber das Senden ohne Lizenz.)

Wer Interesse an den Prüfungsfragen (im Buchformat) hat, wende sich bitte an: Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post
Außenstelle Erfurt
Zeppelinstraße 16
99096 Erfurt

Telefon: 0361-73980
E-Mail: poststelle@regtp.de





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Beginnen möchte ich diese Seite mit einem Link auf die Homepage von Burkhard Kainka - einem hervorragenden, sehr ideenreichen Bastler und Buchauthor. Der folgende Link führt auf seine Seite "Röhrengrüße aus Moskau", eine Seite die einen Röhren-Oszillator und sogar einen -Sender beschreibt, der mit der russischen Subminiaturröhre 1SH24B oder auch 1SH29B mit einfachsten Mitteln aufgebaut wird. - Unbedingt ansehen!

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Burkhard Kainka stellte mir die Schaltung zu einem
MW-Prüfsender mit 2 x EF95, aufgebaut auf einem Experimentierboard, zur Verfügung. Ein feines "Spíelzeug" - aber das unglaublich universell einsetzbare Experimentierboard welches gleichzeitig hiermit vorgestellt wird, wird viele begeistern!

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Die nächste Seite beschreibt einen sog. "Piratensender", einen 4-Watt-UKW-FM-Röhrensender. Er sendet im Rundfunkbereich und erreicht beachtliche Reichweiten, wenn man nicht sogfältig aufpasst und ihn (verbotenerweise) betreibt.

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Einen kleinen AM-Testsender mit einer ECL82 beschreibt die folgende Schaltung.

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Die folgende Schaltung beschreibt einen UKW-Pruefsender

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Die nächste Schaltung zeigt ebenfalls einen UKW-Prüfsender, es ist allerdings ein 3-stufiger UKW-Prüfsender hoher Frequenzstabilität und, mit entsprechender Antenne, sogar hoher Reichweite.

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In der hier beschriebenen Schaltung geht um einen Steuersender (VFO). Auch er stammt aus der Funkschau, auch er wurde mir vom Stephan zugesandt.

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Von Stephan bekam ich die Kopie einer Funkschau-Schaltung, sie beschreibt den Aufbau eines 70-Watt-KW-Senders.

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Die hier vorgestellte Schaltung ist ein 6 Watt - UKW-Sender- und Empfänger mit der Triode LD 2, die leicht gegen andere, erheblich stärkere ausgetauscht werden kann. Als Modulator bzw. NF-Stufe dient die ECL 11; auch diese läßt sich leicht gegen eine andere Verbundröhre, wie beispielsweise die ECL 86, austauschen.

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Die Schaltung mit einfacher Beschreibung eines EL 84-Senders bekam ich von einem Besucher meiner Homepage zugesandt.

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Der folgende Beitrag beschreibt einen Sender, der mit drei Röhren LS 50 (GU 50) bestückt ist, der bei Telegraphie eine Leistung von 100 Watt, und bei Telephonie immerhin noch 50 Watt abstrahlt. Der Link dazu wurde von mir LS 50-Sender benannt.

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Von Andreas bekam ich die Schaltung eines holländischen "Senders", ein 10-Watt - UKW-Sender.

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Einen netten kleinen 2-m-Sende - Empfänger aus dem Jahr 1949 habe ich "aufgetrieben", eine leicht nachzubauende, interessante Schaltung wie ich meine.

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Einen interessanten Batterie-Kleinsender, mit vier D - Röhren für portablen Batterie- und stationären Netzbetrieb habe ich im Buch "Bastelpraxis" von Werner W. Diefenbach, erschienen 1970 im Franzis-Verlag, gefunden. Ein interessanter und lohnenswerter Basteltip, wie ich meine.

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Hier nun ein KW-Sender, einen 3-Watt-KW-Prüfsender, wobei man das Beiwort "Prüf" nicht all zu eng auslegen sollte... - mit 3 Watt kommt man schon ein Stück weit !

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Hier nun ein Kurzwellen-Sender für den 10 oder 20 -Meter-Bereich. - Ein kleiner, aber leistungsstarker Kurzwellen-Sender, der im 10, 20 und sogar im 40-Meter-Band sendet.

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Die als nächste vorgestellte Schaltung beschreibt einen einfach nachzubauenden Kurzwellen - Sender mit der Röhre EL 36 für die KW-Amateurbänder. Obwohl ich bereits den Bau einen einfachen KW-Senders hier beschrieb, fand ich diese Schaltung doch interessant genug um auch sie hier vorzustellen. - Veröffentlicht wurde sie in einem alten Amateurfunker-Zeitschrift aus der ehemaligen DDR, um ca. 1955.

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Dieser neue Beitrag beschreibt einen einstufiger, quarzgesteuerter Sender mit kräftiger Leistung - und trotzdem so unglaublich leicht aufzubauen. Doch seht am besten selber ..

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Hier nun die Schaltung eines UKW -"Prüf" - Senders, der schon gute Dienste geleistet hat. Mit einfachsten Mitteln sehr leicht aufzubauen, leistet er erstaunliches. Und einen Eingang für Tonbandgerät, etc. besitzt er auch noch.. Ich muß aber warnen, ihn an der Antenne zu betreiben..! Er würde ziemlich weit senden können..!

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Eine Seite in Holländischer Sprache, aber mit tollen Schaltbildern zum "Thema": Radio Morningstar

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Links zu interessanten Funker-Websites:

Die Seite von Peter Weber - DJ4BR. Hier geht es um die Geschichte der Einseitenbandmodulation SSB und Amateurfunk und zu einigen Basteleien zum Thema Amateurfunk.


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