Glimmlampen und Glimmröhren, UV-Lampen, Laser-, Blitz- und Stroboskop-Röhren

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Der erste Teil dieser Seite stellt die in früher Zeit für viele Zwecke hergestellten Glimmlampen vor. Sie wurden u.a. auch als Notbeleuchtung, aber auch als Dekoration eingesetzt.

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Hochspannungs-Anzeigeröhre 70-51 und 70-52
Hochspannungs-Anzeigeröhre M 75
Spannungs-Anzeigeröhre 75-13
Kipp- und Relaisröhre KR 300
 
Diverse Beleuchtung und Anzeige-Glimmlampen
Stroboskop-Glimmlampe FL 34


Im eigentlichen Sinne gehört die folgende Lampe nicht auf diese Seite, eher auf die Seite 'Kurioses'.
Da sie jedoch mehr ein Glimmlicht als eine normale Glühbirne ist, wollte ich sie dennoch hier vorstellen. - Es sind zwei Original - NOS - Luftschutz-Lampen von Osram...:











Für an diesen Daten Interessierte habe ich hier einen Link auf eine PDF-Datei mit der im Karton beiliegenden Original-Bedienungsanleitung von Osram platziert.


Etwas ganz besonderes zeigt das folgende Foto. Diese Röhre ist keine Glimmröhre, es ist eine "normale" Lampe zum Beleuchten. Normal...? - Nein, ganz sicher nicht. Es ist eine Goebel-Lampe.

Besonders in den USA wird noch gerne verbreitet, der All-Round-Erfinder Thomas Alva Edison (1847-1931), der über 1.000 Patente innehatte, habe die Glühlampe erfunden. Dies ist jedoch nachgewiesenermaßen falsch!
Mehrere Tüftler machten ihre Versuche, eine elektrische Lichtquelle zu entwickeln. Einer der ersten dieser "Väter der Glühlampe" war der Belgier Jobard. Aber auch James W. Starr (USA) und Martyn John Roberts (England) waren hier tätig. - Aber erst Heinrich Goebel (1818-1893) schaffte es, 1854 eine nutzfähige Glühlampe herzustellen.


Johann Heinrich Christoph Conrad Goebel wurde am 20. April 1818 in Springe bei Hannover geboren. Hier lernte er den Beruf als Optiker und als Uhrmacher. 1848 wanderte Goebel nach New York aus, und eröffnete dort einen Uhrmacherladen, der jedoch nicht sonderlich erfolgreich lief. Daher ließ er durch eine Batterie auf dem Dach elektrische Lichtbögen als Werbung aufflammen, was ihm jedoch bald verboten wurde. Danach experimentierte er an einer Glühlampe, und nach diversen Materialien erwies sich ein verkohlter Bambusfaden aus seinem Spazierstock als brauchbar. Diese Lampe von 1854 hatte eine Brenndauer von bis zu 200 Stunden.
Das folgende Foto zeigt einige dieser Bauformen von Goebel.


Leider war Goebel seiner Zeit voraus, gab es doch nur Batterien (Werner Siemens entwickelte den Dynamo erst 1866), die den Betrieb seiner Lampen recht teuer machten. Daher wurden sie nur von seiner Familie und als Werbeträger für ein fahrendes Teleskop genutzt. Auch war es Goebel aus finanzieller Sicht nicht möglich, sein Patent anzumelden.
Erst 1879, also genau 25 Jahre nach Goebel, gelang es Thomas Edison seine Glühlampe zu entwickeln und patentieren zu lassen. Auch er landete nach verschiedensten Stoffen bei Bambus. Allerdings brannte seine erste Lampe weniger als 50 Stunden. Erst durch spätere Behandlungen des Bambus waren Brenndauern von 300 Stunden und mehr erreicht.
In einem Rechtstreit 1893 konnte Heinrich Goebel nachweisen, ein viertel Jahrhundert vor Thomas Edison eine funktionierende Glühlampe erfunden zu haben. Er starb wenige Monate später am 16. Dezember 1893 in New York.

Das nächste Foto, welches mir freundlicherweise von Siegfried zur Verfügung gestellt wurde, zeigt eine solche von Goebel höchstpersönlich hergestellte Lampe:





Hier gehts zu einer hochinteressanten Röhre - einer Hohlkathoden-Röhre.



Hier gehts zu den UV-Lampen verschiedenster Bauarten.



Hier gehts zu den Stroboskop-Röhren in verschiedenen Bauformen.



Hier gehts zu den Geißler-Röhren.



Hier gehts zu hochinteressanten - aber auch (für das Auge) sehr gefährlichen Röhren - den Laser-Röhren.



Wird fortgesetzt.

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